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DAYTRADER AUS LEIDENSCHAFT

BY DENNIS SMITH

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TRADING SOFTWARE

TRADING SOFTWARE

Automatisches zeichnen von horizontalen und diagonalen Trendlinien sowie Trenderkennung

gehen sie auf denn Chart, sie können verschiedene Zeitfenster wählen, ProRealtime ist eine Workstation mit der es möglich ist direkt aus dem Chart handeln zu können.

Warum werden Sie PROREALTIME AutoTrading lieben?

  • Ihr Computer muss nicht eingeschaltet bleiben: Sobald Ihr Handelssystem gestartet wurde, können Sie die Workstation schließen und Ihren Computer ausschalten, da Ihr Handelssystem auf den Servern weiterhin ausgeführt wird.
  • Mehr Sicherheit: Die Ausführung auf Server-Seite schützt Sie vor technischen Vorfällen, die häufig auf persönlichen Computern auftreten können (z.B. zeitweilige Unterbrechung bei der Verbindung zum Internet, Computer-Fehler, Stromausfälle, usw.) und die dazu führen können, dass Sie eine Investitionsgelegenheit verpassen oder im schlimmsten Fall einen hohen Verlust verbuchen müssen, da Sie eine Ausstiegsorder verpasst haben, die Teil Ihres Handelssystems war.
  • Schnellere und zuverlässigere Ausführung:
    •  Server der letzten Generation bieten höhere Rechenleistung als der Großteil der Computer von Privatanwendern, was Ihnen komplexere Berechnungen, auch in kleinen Zeiteinheiten erlaubt.
    • Die Server, die Ihren Code interpretieren, sind direkt mit den Servern zur Orderausführung verbunden. Dies erlaubt eine verlässlichere Ausführung Ihrer Order als das Absenden von zu Hause via eines Breitband- oder Glasfaser-Internetzugangs.
  • Professionelle Kundenbetreuung für mehr Gelassenheit: Wenn Ihr Handelssystem eine Order ausführt, die Sie nicht verstehen, können sie auf Anfrage Ihren Code analysieren und Antworten liefern.




Schutz Ihrer Codes

  • Verschlüsselung Ihrer Codes: Ihre Programmiercodes werden vor dem Transfer auf den ProOrder-Server mithilfe von Verschlüsselungsalgorithmen verschlüsselt. Ihre Programmcodes werden nicht unverschlüsselt übermittelt. Als zusätzlichen Schutz zur Geheimhaltung Ihrer Programmiercodes ist sichergestellt, dass kein Angestellter von ProRealTime alle Verschlüsselungsalgorithmen kennt.
  • Sicherheitsprüfung: ProRealTime organisiert regelmäßig freiwillige Sicherheitsaudits und setzt die empfohlenen Aktionspläne zum Verstärken der IT-Sicherheit um.
  • Interne Reglementierung ProRealTime: Das Unternehmen ProRealTime führt keine Orderaufträge in eigenem Namen über die ProRealTime Workstation oder mittels ProOrder-Technologie aus. Unsere interne IT-Charta und unsere Richtlinien in Bezug auf Vermeidung von Interessenkonflikten verlangt von allen Angestellten die Offenlegung aller Transaktionen bei Finanzmärkten, einschließlich via ProRealTime und ProOrder-Technologie.

1.Die erste Idee

Festlegen der Bedingungen zum Kaufen / Verkaufen

Ausgehend von einer “ersten Idee” legen Sie die Kauf- und Verkaufsbedingungen Ihrer Strategie fest. ProRealTime erlaubt Ihnen vor dem Verwenden dieser Strategie diese Kauf- und Verkaufsbedingungen zu testen. Sie können dann entscheiden, ob Sie mit dieser Anfangsidee fortfahren und diese später auf der Basis Ihrer Erfahrung verbessern möchten.

ProRealTime

Ihre Antworten auf die folgenden Fragen können Ihnen einen Ausgangspunkt für die Strategie liefern, die Sie erstellen möchten:

  • Haben Sie in einem Buch oder im Internet eine Trading-Methode gesehen, die Sie testen möchten?
  • Haben Sie bevorzugte Indikatoren unter den zur Verfügung stehenden Indikatoren?
  • Möchten Sie bei Ihren Kauf- / Verkaufsbedingungen hohe und niedrige Preise berücksichtigen?
  • Soll Ihr Handelssystem auf einer oder mehreren Bedingungen basieren?
  • Möchten Sie eine Trendfolge-Strategie oder eine Umkehr-Strategie verwenden?
  • Möchten Sie nur Kaufpositionen einnehmen oder auch Leerverkäufe tätigen, um von fallenden Markttrends zu profitieren?
  • Möchten Sie den Marktaustritt auf Bedingungen der technischen Analyse oder Money Management-Bedingungen (Target und Schutz durch Stop Order auf der Basis des Einstiegspreises) festlegen?

Eine auf einer einfachen Idee basierende Strategie kann in der Regel nach und nach verbessert werden.

Handelssysteme können z.B. auf einer Kombination basieren:

  • von Trendfolge-Indikatoren (Gleitender Durchschnitt, usw.) oder Überkauft/Überverkauft-Oszillatoren (RSI, Stochastik, usw.)
  • von Retracements (Fibonacci, Pivot Punkte, usw.)
  • von Durchbrüchen bei Preishochs oder -tiefs
  • von Divergenzen (oder Gegenbewegungen) zwischen Preis und Indikator
  • von anormalem Volumen

2.Wahl des Instrumentes

Sobald Sie eine Ausgangsidee gefunden haben, müssen Sie festlegen, bei welchen Finanzinstrumenten Sie diese testen möchten. In diesem Bereich finden Sie einige Ideen, die Sie bei Ihrer Wahl berücksichtigen können.




Liquidität: Ist das von Ihnen gewählte Instrument ausreichend liquide, um zu gewährleisten, dass Ihr Handelssystem jederzeit unter guten Bedingungen eine Position schließen kann?

Handelszeiten: Möchten Sie Ihrem Handelssystem erlauben, Positionen während der Nacht zu eröffnen und infolgedessen Instrumente verwenden, die rund um die Uhr (24 Stunden) während der Woche notieren?

Eröffnungsgap: Je kürzer die Handelszeiten eines Börsenmarktes sind (z.B. von 9:00 bis 17:35 Uhr), desto höher ist das Risiko, dass bei Markteröffnung am nächsten Tag ein signifikanter Gap zwischen dem vorherigen Schlusskurs und dem neuen Eröffnungskurs auftritt. Um dieses Risiko einzudämmen, kann in Märkte investiert werden, die rund um die Uhr (24 Stunden pro Tag) notieren oder in Märkte mit kürzeren Handelspausen (z.B. von 23:00 bis 8:00 Uhr). Zum Vermeiden des Risikos eines Eröffnungsgaps können Sie auch entscheiden, alle offenen Positionen wenigstens 15 Minuten vor Börsenschluss glatt zu stellen.

Benötigte Margin: Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichend Margin verfügen, um die Position(en) Ihres Handelssystems zu decken. Berücksichtigen Sie hierbei auch eventuelle Verluste, die zwischenzeitlich auftreten können (siehe Margin-Beispiele in der unteren Tabelle).

Zu machender Mindestgewinn: Gewisse Handelssysteme können auf der Strategie basieren, häufig Positionen für kurze Zeit einzunehmen, um kleine Gewinne zu machen. Bei der Verwendung eines solchen Systems kann es interessant sein, ein Instrument zu wählen, bei dem die Ratio zwischen “Ausführungskosten” (unter Berücksichtigung des Spreads und der Brokergebühren) und “Wert des Instrumentes” niedrig ist. Die untere Tabelle zeigt einige Beispiele.


INSTRUMENT MINDESTBEWEGUNG FÜR EINEN GEWINN* BENÖTIGTE MARGIN
STANDARD-KONTRAKT MINI-KONTRAKT STANDARD-KONTRAKT MINI-KONTRAKT
Index CFDs
1 Frankreich 40 @4.400 ~0,023 % ~0,028 % 150 € 15 €
1 Deutschland 30 @ 9.500 ~0,01 % ~0,03 % 750 € 150 €
1 Wall Street @ 16.500 ~0,011 % ~0,014 % 500 $ 100 $
1 US 500 @ 1.900 ~0,022 % ~0,03 % 1.500 $ 300 $
Forex
1 EUR/USD @ 1,35 ~0,006 % ~0,006 % 675 $ 67,5 $
1 GBP/EUR @1,23 ~0,008 % ~0,008 % 615 € 6,15 €
Aktien CFDs
500 AXA @ 20 € (10.000 €) 0,1 % 500 €
4.500 AXA @ 20 € (90.000 €) ~0,01 % 9.000 €

3.Money- / Risiko-Verwaltung

Die Begriffe “Money Management” und “Risiko-Verwaltung” beziehen sich gewöhnlich auf folgende Regeln:

  • Kapital-Verwaltung
  • Verwaltung von Positionen
  • Risiko-Verwaltung

Eine gut überlegte Money Management-Strategie erlaubt Ihnen, Ihre Gewinne zu maximieren und gleichzeitig Ihr Risiko einzugrenzen. Je nach gewählter Money Management-Technik wird eine gegebene Strategie bei gewissen historischen Daten Gewinne oder Verluste einfahren.

Die unteren Fragen können Ihnen Ideen in Bezug auf die Art des Money Managements geben, das Sie verwenden möchten.

  • Hebeleffekt: Was ist der höchste Hebeleffekt, den Sie nicht überschreiten möchten?Ein Hebeleffekt berechnet sich wie folgt: 1 / [verfügbarer Cash-Betrag / Wert der Position]Zum Begrenzen des Hebeleffekts können Sie entweder die Positionsgröße verringern oder Ihren Portfoliowert erhöhen.
  • Leerverkauf: Möchten Sie nur Kaufpositionen einnehmen oder auch Leerverkäufe tätigen?
  • Positionen über Nacht aufrecht erhalten oder schließen: Möchten Sie jeden Tag vor Börsenschluss auf keinen Fall eine Position aufrecht erhalten (“flat” sein), um das Risiko eines Gaps zwischen Schlusskurs und Eröffnungskurs am nächsten Börsentag zu vermeiden (auch Gap bei Eröffnung genannt)?
  • Zeitrahmen: In welcher Zeiteinheit möchten Sie Ihre Investition tätigen? Minuten, Stunden, Tage oder längerfristig?
  • Zeit-Begrenzungen: Möchten Sie bei Ihrem Handelssystem zeitliche Beschränkungen einbauen, z.B. festlegen, dass nach einem gewissen Zeitpunkt keine neue Positionen mehr bis Börsenschluss eröffnet werden dürfen?
  • Targets: Möchten Sie ein Target (“Ziel”) mit einem festen Wert festlegen, das Ihre Positionen schließt, sobald ein bestimmter Gewinn erzielt wurde oder eher Ihre Positionen auf der Basis von Bedingungen der technischen Analyse glattstellen?
  • Schutz Ihrer Positionen: Möchten Sie schützende Stops basierend auf einem maximalen Verlust pro Position oder basierend auf einem im Chart angezeigten Preislevel hinzufügen?
  • Unterschiedliche Stops: Wenn Sie Stops verwenden, möchten Sie feste Stops oder Trailing Stops mit sich konstant anpassenden Preislevels benutzen? Mehr über die verschiedenen Arten von Stops erfahren
  • Max. Positionsgröße: Welche maximale Positionsgröße möchten Sie nicht überschreiten?
    Beachten Sie dabei, dass die maximale Positionsgröße bei jedem Start eines Handelssystems abgefragt wird und die im Code festgelegten Bedingungen außer Kraft setzt.
  • Maximale Anzahl an Orderaufträgen: Wie viele Orderaufträge möchten Sie höchstens pro Tag von Ihrem Handelssystem ausführen lassen (z.B. einen Round-Trip pro Tag oder mehrere)?Beachten Sie, dass die Höchstzahl an Orderaufträgen im Auswahlmenü “Trading-Optionen” festgelegt werden kann

4.Umsetzung Ihrer Idee in ein Trading-Software Handelssystem

Wir haben diesen wichtigen Schritt für Sie vereinfacht.

Ein automatisches Handelssystem ohne Programmierung erstellen

  • Fügen Sie dem Chart, in dem das gewünschte Instrument angezeigt wird, die Indikatoren hinzu, die Sie für Ihr Handelssystem verwenden möchten.
  • Klicken Sie oben rechts im Chart auf die ProRealTime-Schaltfläche, dann auf die Registerkarte “Handelssysteme & Automatisches Trading” und danach auf “Neu”.
  • Zum Festlegen der Kaufbedingungen (Einstieg Long-Positionen) klicken Sie auf die Schaltfläche “Kaufen”.
  • Um der Workstation zu zeigen, auf welchem Element die Kaufbedingung basieren soll, klicken Sie einfach auf den entsprechenden Indikator (wenn Ihre Kaufbedingung z.B. auf dem MACD basiert,dann klicken Sie auf das MACD-Indikatorfenster).
  • Das Fenster wird Ihnen dann eine Auswahl an Optionen mittels eines Auswahlmenüs zur Verfügung stellen. Sobald Sie Ihre Bedingung festgelegt haben, klicken Sie auf “Ok” oder, falls Sie weitere Bedingungen hinzufügen möchten, auf die Schaltfläche “Bedingung festlegen”. In letzterem Fall wiederholen Sie die Schritt 4 erklärte Vorgehensweise.
  • Fakultativ: Sie können die Schritte 3 bis 5 wiederholen, um auch Bedingungen zum Verkaufen Ihrer Long-Position, zum Einstieg in Leerverkäufe oder zum Glattstellen von Short-Posiitonen festzulegen.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche “Stops”, um Ihre Stops, Trailing Stops & Targets festzulegen.

Jetzt müssen Sie nur noch auf die Schaltfläche “Code erstellen” klicken.

Die Plattform wird für Sie den Code auf der Basis Ihrer Bedingungen schreiben!

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5.Test Ihres Trading-Software Handelssystems

Wir bieten zwei komplementäre Methoden zum Testen Ihrer Handelssysteme.

  • ProBacktest: Überprüfen Sie Ihre Handelsbedingungen auf der Basis von historischen Daten.
  • PaperTrading: Testen Sie Ihr System unter echten Marktbedingungen Tag für Tag

Simulieren Sie Ihre Strategien mit ProBacktest

Das ProBacktest-Modul erlaubt Ihnen die Simulation Ihrer Handelsstrategie auf der Basis von historischen Daten, um einen Eindruck davon zu erhalten, welche Performance hätte erreicht werden können.

Mithilfe des ProBacktest-Modus können Sie daher die Performance eines Handelssystems auf der Basis der vorhandenen historischen Daten bestätigen, aber auch dessen zu verbessernde Schwächen aufdecken.

Test Ihrer Handelssysteme auf der Basis von historischen Daten

Das ProBacktest-Modul erlaubt Ihnen das Überprüfen der Performance Ihrer Handelsbedingungen auf der Basis von historischen Daten.

ProRealTime liefert Intraday-Historien über mehrere Jahre. Die Zuverlässigkeit dieser Daten wird über eine Direktanbindung an die Börsen sowie ein rund um die Uhr zuständiges Daten-Team gewährleistet.

Starten Sie eine ProBacktest-Simulation mit Ihrem Handelssystem

Die Verwendung von ProBacktest ist einfach:

  1. Öffnen Sie in einem Chart das Instrument, bei dem Sie Ihr Handelssystem als Backtest testen möchten und wählen Sie dabei die für die Simulation gewünschte Zeiteinheit (z.B. 15 Minuten).
  2. Verwenden Sie das Auswahlmenü “Einheiten” (oben links im Chart), um die gewünschte Menge an historischen Daten zu laden (z.B. 10.000 Einheiten).
  3. Klicken Sie oben rechts im Chart auf die ProRealTime-Schaltfläche, dann auf die Registerkarte “Handelssysteme & Automatisches Trading” und wählen Sie das System, das Sie backtesten möchten.
  4. Klicken Sie auf “Verändern”, um auf das Editor-Fenster zuzugreifen. Legen Sie im “ProBacktest”-Bereich folgende Parameter fest:
    • Startkapital: Geben Sie hier das Anfangskapital für Ihre Simulation ein.
    • Broker-Einstellungen: Legen Sie die Brokergebühr fest, die bei jeder Transaktion innerhalb der Simulation anfällt (fester Betrag, %, Spread, usw.).
    • Max. Positionsgröße: Definieren Sie die maximale Positionsgröße, die das Handelssystem während der Simulation nicht überschreiten darf.
    • Für die Simulation verwendete historische Daten: Standardmäßig wird das Handelssystem auf der Basis aller im Chart angezeigten historischen Daten angezeigt. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie den Zeitraum der Simulation eingrenzen möchten (z.B. von 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2014).
  5. Dann brauchen Sie zum Starten der Simulation nur noch auf die Schaltfläche “Programm bestätigen” klicken.
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Analysieren Sie die Ergebnisse Ihrer ProBacktest-Simulation

Sobald das Handelssystem auf den historischen Daten getestet wurde, können Sie folgendes überprüfen:

  • Equity-Kurve
  • Auflistung der Positionen (in Chart-Form)
  • Aufstellung aller ausgeführten Orderaufträge (in Form von Listen oder Chart)
  • detaillierter Bericht mit Statistiken

Der detaillierte Bericht liefert Ihnen zahlreiche sinnvolle Statistiken wie z.B.:

Gewinn-Analyse

  • Gewinn für den simulierten Zeitraum (in % oder absolut)
  • Gewinn / Verlust-Ratio
  • % an gewinnbringenden Positionen
  • Differenzierte Analyse für Long- und Short-Positionen

Analyse von Positionen

  • Durchschnittliche Haltedauer
  • Prozentuale Haltedauer im Markt
  • Durchschnittlich ausgeführte Orderanzahl pro Tag/Monat

Risiko-Analyse

  • Höchster Verlust bei einer Position
  • Max. Drawdown (maximaler Verlust in der Vergangenheit)
  • Durchschnittliches Gefahrenpotential




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Um mehr über ProBacktest zu erfahren, gehen Sie zu Seite 23 des Programmierhandbuch Handelssysteme.

Warnhinweis: Die im ProBacktest berechneten Statistiken basieren auf Daten aus der Vergangenheit. Frühere Performance gibt keinen Hinweis auf zukünftige Ergebnisse.

Simulation einer Strategie in PaperTrading-Modus

Der PaperTrading-Modus ermöglicht Ihnen die Ausführung Ihrer Order unter reellen Marktbedingungen mithilfe eines virtuellen PaperTrading-Portfolios, das Sie jederzeit zurücksetzen können.

Auf diese Weise können Sie die Ausführung Ihres Handelssystems unter echten Marktbedingungen Tag für Tag oder Sekunde für Sekunde simulieren.

Der PaperTrading-Modus ermöglicht Ihnen, in Echtzeit zu sehen, welche Positionen Ihr Handelssystem einnehmen würde. Sie können weiterhin Ihre eigenen Reaktionen in Bezug auf das Ausführen von automatisierten Handelssystemen testen.

Nach dem Start Ihrer ProRealTime Workstation im PaperTrading-Modus können Sie ein Handelssystem auf die gleiche Weise starten wie im Echtgeld-Modus, wie es in der Sektion 6 auf dieser Seite näher erläutert wird.

6.Trading-Software Handelssysteme im Echtgeld-Modus ausführen

Wie funktioniert dies?

  1. Öffnen Sie den Chart des Instruments, bei dem Sie Ihr Handelssystem ausführen möchten.
  2. Wählen Sie in diesem Chart die für die Ausführung des Handelssystems gewünschte Zeiteinheit.
  3. Klicken Sie oben rechts im Chart auf die ProRealTime-Schaltfläche, dann auf die Registerkarte “Handelssysteme & Automatisches Trading” und wählen Sie das System, das Sie ausführen möchten.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Handelssystem als Automatisches Trading”, um Ihr Handelssystem an ProOrder zu übermitteln.
  5. Das ProOrder-Fenster öffnet sich. Ihr Handelssystem wird im Bereich “Nicht ausgeführte Handelssysteme” angezeigt werden.

Schnellere alternative Methode – Bei der Simulation des Handelssystems innerhalb des ProBacktest-Moduls können Sie das Handelssystem mittels eines drag’n drop direkt vom Chart in das ProOrder AutoTrading-Fenster ziehen:
Tätigen Sie im Chart-Fenster einen linken Mausklick auf die “Equity-Kurve” oder die Kopfzeile “ProBacktest – Positionen”, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie den Cursor zum ProOrder AutoTrading-Fenster. Nach dem Loslassen der Maustaste wird Ihr Handelssystem im Bereich “Nicht ausgeführte Handelssysteme” angezeigt werden.

Optionen bei ProOrder festlegen

  1. Klicken Sie oben rechts im ProOrder-Fenster auf die ProRealTime-Schaltfläche, um die Optionen in Bezug auf ProOrder festzulegen.
    • Status von Positionen und Orderaufträgen nach Anhalten von Handelssystemen: Wird ein Handelssystem angehalten, haben Sie folgende Wahl: Schließen aller Positionen und Annullierung von schwebenden Orderaufträgen oder Aufrechterhalten dieser für eine manuelle Verwaltung.
    • Anhalten aufgrund der Anzahl an Orderaufträgen: Wählen Sie die Anzahl an Orderaufträgen, die ein Handelssystem platzieren darf. Wird diese Anzahl überschritten, wird das Handelssystem angehalten.
    • Anhalten aufgrund des abgelaufenen Gültigkeitsdatums: Aus Sicherheitsgründen haben alle Handelssysteme dasselbe Gültigkeitsdatum. Wird dieses Datum überschritten, werden alle Handelssysteme angehalten.

Wenn Sie diese Optionen festgelegt haben, klicken Sie zum Schließen des Fensters auf die “X”-Schaltfläche und kehren dadurch zum ProOrder-Fenster zurück.

Starten Ihres Trading-Software Handelssystems

  1. Im ProOrder-Fenster klicken Sie auf die ProRealTime-Schaltfläche Ihres Handelssystems.
  2. In dem sich öffnenden Fenster werden Sie gebeten, das Starten Ihres automatischen Handelssystems zu bestätigen. Dieses Fenster liefert Ihnen wichtige Informationen:
    • Instrument und Zeiteinheit, bei denen das Handelssystem ausgeführt wird.
    • Der Name des Handelssystem sowie dessen Version (diese entspricht dem Datum und Zeitpunkt des Übermittelns an ProOrder).
    • Code des Handelssystems
    • Einstellungen in den Optionen von ProOrder
    • Ausführungsbedingungen bei automatischen Handelssystemen
  3. Vor dem Starten des Handelssystems müssen Sie den Parameter “Max. Positionsgröße” festlegen. Dies ist die maximale Positionsgröße, die Ihr Handelssystem platzieren darf, ungeachtet der im Code selbst festgelegten Bedingungen.
    Beispiele:
  • In einem Ihrer Handelssysteme beim DAX30 Future haben Sie als “Max. Positionsgröße” zwei Kontrakte festgelegt.
  • Ihr Handelssystem befindet sich bereits mit einem Kontrakt in einer Long-Position (Kauf)
  • Eine neue Bedingung in Ihrem Handelssystem trifft ein und verlangt, zwei zusätzliche Kontrakte zu kaufen, wodurch die Positionsgröße auf drei Kontrakte erhöht werden würde.
  • Diese Bedingung wird ignoriert werden, da Sie als “Max. Positionsgröße” 2 Kontrakte definiert haben.
  • Klicken Sie abschließend auf die ProRealTime-Schaltfläche.

Ihr Handelssystem wird dann im Bereich “Zurzeit ausgeführte Handelssysteme” innerhalb des Fensters ProOrder AutoTrading angezeigt. Sein Status wird auch entsprechend von “Nicht ausgeführt” zu “Zurzeit ausgeführt” geändert.

7.Trading-Software Handelssysteme stetig verwalten & verbessern

Verwaltung Ihrer Handelssysteme

Sobald ein ProOrder-Handelssystem ausgeführt wird, können Sie dessen Aktivität und Performance innerhalb des ProOrder-Fensters der ProRealTime Workstation überprüfen.

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Equity-Kurve

Für jedes Handelssystem können Sie sich die Equity-Kurve anzeigen lassen, die die Performance (Gewinn und Verlust) Ihres Handelssystems seit dessen Startdatum darstellt.

Eine präzise Analyse der Fluktuationen der Equity-Kurve kann Ihnen nützliche Informationen geben, um Ihr System zu verbessern. Wie Sie zum Beispiel einige erlittene Verluste vermeiden oder Ihre Positionen verstärken können, wenn Ihr System Gewinn macht.

Liste der Orderaufträge und geschlossener Positionen

Das Positionen-Histogramm zeigt die Liste der geschlossenen Positionen Ihres Handelssystems. Es ist besonders nützlich zu sehen, ob Ihr Handelssystem häufig Positionen eröffnet, sowie deren durchschnittliche Größe zu kennen.

Die Liste der Orderaufträge wird im Preischart angezeigt. Die Befehle, Positionen zu eröffnen werden durch Pfeile, und jene, die Positionen schließen, durch Kreuze angezeigt.

Beide Informationen sind ebenso im detaillierten Berichte-Fenster im Listenformat verfügbar.

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Statistiken

Der detaillierte Trading-Bericht enthält ungefähr 30 statistische Angaben für jedes Handelssystem:

  • Profit-Analyse: Durchschnittlicher Gewinn pro Positionstyp (Long/Short), prozentualer Anteil der Gewinn-Positionen, Gewinn/Verlust-Ratio, usw.
  • Analyse Ihrer Order und Positionen: Durchschnittlich ausgeführte Orderanzahl pro Tag, prozentualer Anteil der Haltedauer, durchschnittliche Zeit zwischen zwei Positionen, usw.
  • Risiko-Analyse: Maximaler Drawdown, maximales und durchschnittliches Gefahrenpotential, usw.

Hinweis: Detaillierter Bericht, Order- und Positionen-Liste können einfach in externe Anwendungen wie z.B. Tabellenprogramme mithilfe eines drag’n drop exportiert werden.

Ständiges Verbessern Ihrer Trading-Software Handelssysteme

Alle oben erwähnten Informationen sind hilfreich, um Schwachstellen bei Ihren Handelssystemen zu entdecken und diese entsprechend der neuen Marktbedingungen anzupassen und zu verbessern.
Hinweis: Wenn Sie ein Handelssystem verändern, dann bleibt die alte Version in ProOrder erhalten (außer Sie löschen diese manuell). Um schnell zwischen alten und neuen Versionen unterscheiden zu können, zeigt ProOrder eine Versionsnummer an (diese entspricht dem Datum und Zeitpunkt des Übermittelns des Handelssystems an ProOrder).

Haben Sie sich erst einmal mit den Grundlagen des ProOrder-Moduls vertraut gemacht, empfehlen wir Ihnen auch die Programmierhandbücher zu lesen, die wir für Sie verfasst haben, damit Sie selbst programmieren können.

Beim Verbessern Ihres Handelssystems werden die Module ProBacktest und ProOrder Ihre besten Partner sein, um Ihre Veränderungen durch Simulation zu bestätigen.

Import / Export Ihrer Trading-Software Handelssysteme

Zeigen Sie Ihren Freunden Ihre Handelssysteme




Würden Sie Ihr Handelssystem gern einem Freund zeigen?Dies ist ganz einfach:

  • Im Fenster “Handelssysteme & Automatisches Trading” klicken Sie auf das entsprechende Handelssystem und klicken dann auf die Schaltfläche “Export”.
  • In dem sich daraufhin öffnenden Fenster wählen Sie die Option “Keine, gänzlich veränderbarer Code” und klicken Sie dann auf “Export”.
  • Ihr Handelssystem wird auf diese Weise als “.itf”-Datei exportiert.
  • Sie müssen diese Datei jetzt nur noch per Email an die Person Ihrer Wahl schicken, die den Code dann einfach in deren ProRealTime Workstation importieren kann.
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Importieren eines Trading-Software Handelssystems, das von jemandem anders erstellt wurde

Haben Sie eine “.itf” Datei von einem Website oder einem Forum heruntergeladen? Hat Ihnen ein Freund ein selbst erstelltes Handelssystem geschickt?

Auf folgende Weise können Sie es in unserem ProOrder AutoTrading-Modul verwenden:

  • Im Fenster “Handelssysteme & Automatisches Trading” klicken Sie auf die Schaltfläche “Import”.
  • Über das sich öffnende Fenster suchen Sie die .itf-Datei auf Ihrem Computer und bestätigen dann den Import in Ihre Workstation.
  • Das Handelssystem wird danach automatisch im Fenster “ProBacktest und Automatisches Trading” in der Liste der Handelssysteme angezeigt.
  • Überprüfen Sie, ob das Handelssystem Ihren Ansprüchen entspricht und passen Sie es gegebenenfalls Ihren Bedürfnissen. verwenden Sie niemals ein von einer anderen Person erstelltes Handelssystem, ohne dieses vorher gründlich getestet und falls nötig entsprechend angepasst zu haben.

Hinweis: Zum Ausführen eines importierten Handelssystems mit einem Echtgeld-Konto muss dessen Programmiercode zugänglich (und veränderbar) sein. Ein Ausführen per ProBacktest ist hingegen in allen Fällen möglich.

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